Drug Design Optimization Lab (beendet)
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Mit diesem Programm wollten die Projektbetreiber in Analogie zum Cancer Research Projekt und anderen Projekten das sogenannte Screening von möglichen Medikamenten durch Verteilung der Rechenlast auf viele Computer beschleunigen.
Das Projekt konzentrierte sich dabei vorerst auf mögliche Biowaffen (Milzbrand und Pocken), arbeitete später aber auch an der Erforschung "normaler" Medikamente, beispielsweise SARS. Für die Suche nach möglichen Medikamenten wurde eine Datenbank mit 2 Millionen Kandidaten benutzt.
Das Projekt wurde im April 2009 beendet. Die bisherigen Ergebnisse sollen nun im Labor überprüft werden.
Inhalt
Projektübersicht
| Name | Drug Design Optimization Lab (D2OL) |
| Kategorie | Krankheitsbekämpfung |
| Ziel | Finden von Medikamenten gegen Biowaffen |
| Kommerziell | ja |
| Homepage | www.d2ol.com |
| Dieses Projekt wird in Connecticut, USA durchgeführt. |
Projektstatus
Projektlinks
Statistiken
| Wo | Übersicht | Top Teams | Top User |
|---|---|---|---|
| Projekt Home Page | Übersicht | Top Teams (gestern) (letzte Woche) | Top User (gestern) (letzte Woche) |
Clientprogramm
Das Clientprogramm kommt wie bei CommunityTSC von der Firma Sengent.
Betriebssysteme
| Windows | ||
| Linux | ||
| DOS | ||
| MacOS X | ||
| BSD | ||
| Solaris | ||
| Java (betriebssystemunabhängig) |
Client-Eigenschaften
| Funktioniert auch über Proxy | |
| Normal ausführbares Programm | |
| Als Bildschirmschoner benutzbar | |
| Kommandozeilenversion verfügbar | |
| Personal Proxy für Work units erhältlich | |
| Work units auch per Mail austauschbar | |
| Quellcode verfügbar | |
| Auch offline nutzbar | |
| Checkpoints |
Veröffentlichte Versionen
- 17.09.2003: 2.0
- 12.06.2003: 1.02
- 08.05.2003: 01.01.05
Client-Besonderheiten
- Eine Work unit besteht aus 20 Kandidaten, die auf ihre Eignung als Medikament in jeweils über 500.000 Tests geprüft werden. Die davon bereits geprüften Moleküle sind es auch, die man im Clientprogramm in der Liste auf der linken Seite findet. Wenn diese Liste wieder leer ist, dann hat der Client seine Ergebnisse versendet und arbeitet an einer neuen Work unit.
- Der Windows-Client erkennt eine Verbindung zum Internet automatisch, sofern die Online-Option aktiviert ist. Dazu nimmt er sehr häufig testweise Verbindung zum Internet auf, wobei er sich nicht auf die Domain der Betreiberfirma beschränkt, sondern zum Beispiel auch microsoft.com oder cnn.com kontaktiert. Wer eine Firewall einsetzt, kann deshalb dort Meldungen über ausgehende Verbindungen zu diesen Domänen beobachten.
- Die Anzahl der zu puffernden Work units kann im Bereich von 10 bis 100 eingestellt werden. Dabei ist es durchaus möglich, dass der Client ein paar Work units mehr vom Server lädt, als in den Einstellungen angegeben.
- Sofern man den Client über den Menüpunkt "Suspend Tasks" anhält, scheint er bei der anschließenden Aktivierung mit dem aktuellen Molekül wieder von vorn anzufangen. Dies geschieht anscheinend ebenfalls, sofern nur das Anzeigefenster (nicht die eigentliche Engine) beendet wird.
Meldungen
08.05.2006: Avian Flu vs. The Grid
